HASPA muss Mandanten Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 31.309,74 EUR (nebst Zinsen) zurückzahlen

Das Landgericht Hamburg hat die Hamburger Sparkasse mit akteullem Urteil vom 26.07.2017 (331 O 420/16) verurteilt, unserem Mandanten die Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 31.309,74 EUR zurückzuzahlen, die dieser bei der vorzeitigen Ablösung seines Darlehens geleistet hatte. Darüber hinaus muss die HASPA auf diesen Betrag auch Zinsen zahlen. Die HASPA hatte…

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Voller Erfolg vor Gericht im Versicherungswiderspruch gegen die Skandia!

Die Mandantin schloss 2004 einen fondsgebundenen Lebensversicherungsvertrag bei der Skandia Lebensversicherung AG ab. Die Widerspruchsbelehrung war inhaltlich fehlerhaft. Im Oktober 2015 erklärte die Mandantin den Widerspruch. Der Versicherer war daraufhin bereit die über die gesamte Laufzeit gezahlten Beiträge, abzüglich der Risikokosten, herauszugeben. Hinsichtlich der gezogenen Nutzungen berief sich die Skandia…

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Bahnbrechendes Urteil des Landgerichts Aurich im Kreditwiderruf für Darlehensverträge ab Juni 2010

Das Landgericht Aurich hat in einer wegweisenden Entscheidung (Urteil vom 27.04.2017 – 1 O 806/16) die Rechtsauffassung unserer Kanzlei bestätigt und den seitens unseres Mandanten erklärten Widerruf seines Darlehensvertrages für wirksam erachtet. Dieses Urteil hat Strahlkraft auf tausende Darlehensverträge bundesweit. Das Landgericht hält einen häufig von Banken nach dem 10.06.2010 in Darlehensverträgen verwendeten Zusatz für verwirrend.

Der Hinweis der Kreditinstitute: „Der Darlehensnehmer hat dem Darlehensgeber auch die Aufwendungen zu ersetzen, die der Darlehensgeber gegenüber öffentlichen Stellen erbracht hat und nicht zurückverlangen kann.“ führt nach unserer Ansicht, der das Landgericht Aurich nun gefolgt ist, dazu, dass der durchschnittlich verständige Darlehensnehmer über eine etwaige Kostentragung im Falle des erklärten Widerrufes verwirrt wird. Wir vertreten die Auffassung, dass aufgrund dieses Zusatzes ein Darlehensnehmer von seinem Widerrufsrecht abgehalten werden kann. In den allermeisten Fällen hat der Darlehensgeber den vorgenannten Zusatz in die Widerrufsinformation mit aufgenommen, ohne dass tatsächlich Aufwendungen seitens der Bank an öffentliche Stellen erfolgt sind. Dementsprechend ist dieser Zusatz überflüssig und hätte weggelassen werden müssen, sofern solche Aufwendungen nicht von der kreditgebenden Bank geleistet wurden.

Unseres Erachtens erhöhen sich mit dieser neuen Entscheidung die Erfolgsaussichten, erfolgreich Ihren Widerruf gegenüber Ihrem Kreditgeber durchsetzen zu können. Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung, damit wir Ihren Fall und die weiteren Handelsoptionen besprechen zu können.

Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Das Urteil des Landgerichts Aurich finden Sie hier.

Beispiele betroffener Widerrufsinformationen von Sparkassen, Volksbanken, der PSD Bank und der SKG Bank:

Zusatz Aufwendungen Sparkasse

Zusatz Aufwendungen Volksbank

Zusatz Aufwendungen Sparkasse Check-Box

Zusatz Aufwendungen PSD Bank

Zusatz Aufwendungen SKG